23.09.2026, 12.00 Uhr: „Über Verantwortung in Mutterschaft, Wissenschaft und Führung“
Eine Veranstaltung mit Prof.in Dr.in Rose Marie Beck, Rektorin der Hochschule Karlsruhe
Eine Veranstaltung mit Prof.in Dr.in Rose Marie Beck, Rektorin der Hochschule Karlsruhe
Buchvorstellung von Purnima Vater & Carolina Tamayo Rojas Mothering – Subversive Fürsorge als radikale Praxis ist eine Einladung und zugleich eine Forderung: Mothering als politische Praxis ins Zentrum gesellschaftlicher Auseinandersetzungen zu rücken. Denn Formen der Fürsorge, des Teilens und des Sich-Kümmerns sind keine Nebenschauplätze, sondern subversive, radikale Praktiken, auf die Gesellschaft nicht verzichten kann und darf. Der Vortrag basiert auf dem Band „Mothering – Subversive Fürsorge als radikale Praxis“, in dem Purnima Vater und Carolina Tamayo Rojas Stimmen versammeln, die…
von Eva Tolasch & Clara Eidt In Zeiten, in denen Gleichstellungsarbeit und feministische Errungenschaften in Sachsen-Anhalt zunehmend infrage gestellt werden, möchte die Vortragsreihe Mutterschaft als gesellschaftspolitischen und demokratischen Erfahrungsraum sichtbar machen. Mutterschaftsdiskurse prägen Vorstellungen von Familie, Geschlecht, Arbeit und Fürsorge – und damit auch die Grundlagen unseres demokratischen Zusammenlebens. Wir verstehen Mutterschaft als einen Ort von Verantwortung, Beziehungsethik und Solidarität, zugleich aber auch als Schauplatz politischer Auseinandersetzung: Wer gilt als „gute Mutter“? Wer darf Mutter sein? Und wessen Fürsorge findet…
Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch mit allen Lokalgruppen. Wir berichten uns gegenseitig. Was läuft gut, wo braucht ihr Unterstützung und wie können wir uns gemeinsam weiter entwickeln?
Das Panel 2 „Normierung von Mutterschaft“ versammelt vier Beiträge, die aus erziehungswissenschaftlicher, soziologischer, literaturwissenschaftlicher und gender-studies-orientierter Perspektive fragen, wie Mutterschaft gesellschaftlich normiert wird. Jacqueline Knopp (Universität Vechta) rekonstruiert mithilfe der dokumentarischen Methode, welche handlungsleitenden Orientierungen zu Mutterschaft sich bei Frauen unter Bedingungen von Prekarität und sozialer Ungleichheit zeigen. Ihre Analyse narrativ-biographischer Interviews verweist sowohl auf die Reproduktion patriarchaler Arbeitsteilungen als implizite Normalitätsfolie als auch auf Mutterschaft als biographischen Gegenentwurf zu eigenen prekären Kindheitserfahrungen. Donata Weinbach (Universität Bremen) analysiert am Beispiel…
Habt ihr Interesse euch zum Thema Pendelnde Mütter* in der Wissenschaft zu vernetzen? Dann meldet euch gern bei Antonia unter pendelnde.mutter@web.de. Hier könnt ihr an der Veranstaltung teilnehmen.
ONLINE Zoom-Link weiter unten Nach der überwältigenden Rückmeldung zu unserem Call, freuen wir uns sehr, dass unser offenes und freundliches Kolloquium nun anläuft. Die ersten vier Beiträge sammeln sich unter dem Panel „Prekarität und Armut“. Louisa Kamrath, Elena Höpfner, Katharina Graf, Melodie Luana Burri und Luisa Perdomo stellen hier ihre Forschungsprojekte vor. Wir möchten gerne alle herzlich einladen dabei zu sein. Louisa Kamrath: „Stadt der Mütter“ Meine Forschung zwischen feministischer Theorie, kognitiver Linguistik und empirischer Sozialforschung untersucht anhand von alleinerziehenden…
Wir laden herzlich zu einem Online Circle zum Thema alleinerziehende Mütter in der Wissenschaft ein. In einem offenen Austausch möchten wir über Erfahrungen, Herausforderungen und Strategien sprechen, die mit der Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere, Care-Arbeit und Alleinerziehen verbunden sind. Ziel ist es, Raum für Vernetzung, gegenseitige Unterstützung und Sichtbarkeit zu schaffen. Wir begrüßen Dr. Elisa-Maria Hiemer (Freie Universität Berlin), Dr. Sinah Kloß (Universität Bonn). Dr. Elisa-Maria Hiemer, Gründerin des Netzwerks Single Parents in Academia, wird zudem einen kurzen Input zum…
von Marie Reusch und Viktoria Rösch In Zeiten, in denen Gleichstellungsarbeit und feministische Errungenschaften in Sachsen-Anhalt zunehmend infrage gestellt werden, möchte die Vortragsreihe Mutterschaft als gesellschaftspolitischen und demokratischen Erfahrungsraum sichtbar machen. Mutterschaftsdiskurse prägen Vorstellungen von Familie, Geschlecht, Arbeit und Fürsorge – und damit auch die Grundlagen unseres demokratischen Zusammenlebens. Wir verstehen Mutterschaft als einen Ort von Verantwortung, Beziehungsethik und Solidarität, zugleich aber auch als Schauplatz politischer Auseinandersetzung: Wer gilt als „gute Mutter“? Wer darf Mutter sein? Und wessen Fürsorge…
Wir begrüßen Prof. Dr.-Ing. Ina Holfelder, Prof. Dr. Christina Völlmecke, Prof. Dr. Selcan Ipek-Ugay und Prof. Dr. Stefanie Marker als Role Models. Sie werden uns als Mütter in MINT über ihren Werdegang zwischen Care und Karriere erzählen. Zuschalten könnt ihr euch hier. Prof. Dr. Christina Völlmecke leitet das Fachgebiet Stabilität und Versagen funktionsoptimierter Strukturen an der Technischen Universität Berlin. Die Professorin ist Expertin für geometrisch-nichtlineare Modellierung in der angewandten Mechanik. Aktuelle Forschungsthemen umfassen experimentelle, mechanische und materialwissenschaftliche Untersuchungen nachhaltiger…